ZHAW-Trendstudie
Generative KI verändert Kommunikationsabteilungen
Generative KI ist in Schweizer Kommunikationsabteilungen praktisch vollständig angekommen. Die ZHAW-Trendstudie 2026 zeigt, dass die Technologie längst nicht mehr nur einzelne Aufgaben verändert, sondern zunehmend Strukturen, Rollen und Budgets der gesamten Kommunikationsabteilung.
Generative KI durchdringt die gesamte Wertschöpfungskette
99 Prozent der befragten Kommunikationsabteilungen nutzen Generative KI mittlerweile in irgendeiner Form, die Mehrheit davon bereits systematisch statt nur experimentell. Eingesetzt wird die Technologie längst nicht mehr nur für die Generierung von Texten und Bildern, sondern auch für Recherche, Konzeption, Datenanalyse sowie Video- und Tonproduktion. Entsprechend erreicht der selbst eingeschätzte digitale Reifegrad der Kommunikationsabteilungen einen neuen Höchststand.
Strategie- und Beratungskompetenz wird wichtiger
Gleichzeitig stehen viele Abteilungen unter Spardruck: Bei rund 40 Prozent der befragten Unternehmen und Verwaltungen ist das Budget in den letzten Jahren gesunken, bei Wirtschaftsunternehmen sogar bei über der Hälfte. Auch die Kompetenzanforderungen verschieben sich: Handwerkliche Fähigkeiten wie Texten oder Übersetzen verlieren an Bedeutung, Strategie- und Beratungskompetenz gewinnen deutlich. «Die grösste Herausforderung für Kommunikationsabteilungen ist nicht mehr die Technologie, sondern deren Neupositionierung innerhalb der Organisation», so das Forschungsteam.
Die Studie «Kommunikation in der digitalen Transformation – Trendstudie Schweiz 2026» kann hier heruntergeladen werden: Download
Autor
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Die ZHAW ist eine der führenden Fachhochschulen der Schweiz mit starkem Fokus auf praxisnahe Ausbildung und anwendungsorientierte Forschung.
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